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Seinen Namen
hat das American Quarter Horse von den Quarter Horse Miles Races, die
gegen Ende des 18. Jahrhunderts in den Städten der Südstaaten sehr populär
waren. Es waren die Rennen der einfachen Leute, die auf den Hauptstraßen
der Dörfer abgehalten wurden. Jeder konnte gegen jeden in diesen für zwei
Teilnehmer ausgelegten Rennen antreten. Die Distanz betrug auf gerader
Strecke eine Viertelmeile, etwa 400 Meter.
Entscheidend
für die Teilnahme waren nicht die Pedigrees dieser Pferde, sondern allein
ihre Geschwindigkeit.
SPRINT
& RIND
Heutzutage laufen die schnellsten der Quarter Sprinter die Viertelmeile
in ca. 21 Sekunden. Sie beschleunigen vom stehenden Start in drei Sekunden
auf 70 km/h. Zahlen, die die Attraktivität in den USA verdeutlichen: im
Jahr finden 62.000 Starts in über 7.000 Rennen statt, über 5 Millionen
Besucher werden gezählt, und fast 250 Millionen $ an Wettgeldern eingesetzt.
An die Besitzer der Pferde werden jährlich Rennpreise von fast 55 Mio
$ ausgeschüttet.
In Deutschland hat das American Quarter Horse bereits einen festen Platz
bei Freizeit- und Turnier-Reitern erobert. Große American Quarter Horse
Rennen, wie die All American Futurity mit einem Preisgeld von 2 Mio. $
- der Sieger alleine erhält 1 Mio. $ - sucht man in Deutschland noch vergebens.
Mit Sprint & Rind sind Anfänge gemacht. Meistens im ländlichen Bereich
und auf Behelfsbahnen abgehalten, steigt die Zahl der Veranstaltungen
stetig.
Die American Quarter Horse Zuchtrennen sind anerkannte Zuchtrennen
mit einem eigenen Regelwerk, wo Besitzer, Züchter, Jockeys und Trainer
nicht nur Ruhm gewinnen können. Die rasseoffenen Short Races werden auch
heute noch nach traditionellen Regeln abgehalten. Dabei werden in den
Vorläufen die acht schnellsten Pferde ermittelt. Danach wird in Match-Races,
also Rennen Pferd gegen Pferd, entschieden, wer eine Runde weiterkommt.
Gestartet wird im Rollback, d.h. die Startaufstellung ist entgegengesetzt
zur Rennrichtung, erst nach einer 180 Grad-Wendung beginnt das eigentliche
Rennen.
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