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werden entsprechend
den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten in mehreren modernen Typen gezüchtet.
Grundsätzlich aber verfügt das American Quarter Horse als traditionelles
Arbeitspferd über all die Eigenschaften, die der Freizeitreiter bei seinem
Pferd wünscht: leicht trainierbar, mit einem ausgeglichenen Temperament,
nervenstark und intelligent, eben ein idealer Partner.
Geschichte
Als
Columbus vor über 500 Jahren Amerika entdeckte gab es dort keine Pferde.
Wahrscheinlich kamen die ersten Pferde mit dem spanischen General und
Eroberer Hernando Cortez im Jahre 1521 ins heutige Mexiko. Spanier und
Portogiesen brachten Araber, Berber und andalusische Pferde. Im 17. und
18. Jahrhundert erreichten die großen Siedlerströme Amerika und brachten
Pferde ihrer Heimat mit.
Die Iren ihre zähen und fleißigen Ponys,
die reichen englischen Händler die ersten Vollblüter für ihre Rennen,
die Franzosen die Pecherons, ihre edlen und doch sehr starken Kaltblüter.
Aus all diesen Pferden entstanden durch gezielte Selektion über Jahrhunderte
die amerikanische Rasse, das American Quarter Horse. Dieses Pferd verkörpert
einen Typ, der so wohl nirgends sonst zu finden ist: sehr kompakt, stark
bemuskelt, dabei aber ein typisches Reitpferd mit edlem Kopf, gut angesetztem
Hals, schräger Schulter und trockenen Beinen.
Seinen Namen hat das American Quarter Horse vom Quarter
Mile Race, das gegen Ende des
18. Jahrhunderts in den Städten
der Südstaaten sehr populär war. Es war das Rennen der einfachen Leute,
das auf den Hauptstraßen der Dörfer abgehalten wurde. Jeder konnte gegen
jeden in diesen für zwei Teilnehmer ausgelegten Rennen antreten. Die Distanz
betrug auf gerader Strecke 440 Yards, etwa 400 Meter. Entscheidend war
nicht das Pedigree der Pferde, sondern allein ihr Speed.
Sicher ist, daß in den Adern der modernen American Quarter Horses viel
englisches Blut fließt, das Adel und Schnelligkeit garantiert. Von den
spanischen Vorfahren haben sie den Cowsense, die Fähigkeit, Rinder zu
arbeiten, wie es die Cutting-Pferdetun. Die irischen Ponys gaben ihnen
die Härte und die Genügsamkeit, die Pecherons die Kraft, die Gelassenheit.
Das Land der Pioniere hat sie hart selektiert. Nur wer gesund war und
leistungsfähig, der hatte eine Lebensberechtigung in einer Zeit, in der
auch die Menschen nur das Allernötigste hatten.
Das American Quarter Horse ist das vielseitigste Pferd der Welt. Die Palette
seiner Fähigkeiten umfaßt die ursprüngliche Verwendung als Ranchpferd
bis hin zum Hochleistungssportler in den Westerndisziplinen.
Ob Ausritte im Gelände, Westernreitsport, im Geschirr vor der Kutsche,
als Therapiepferd oder in der Jagdreiterei ... überall ist das American
Quarter Horse von Züchtern der Deutschen Quarter Horse Association der
richtige Partner und ganz dem Anspruch
Quarter Horses do it with a smile
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