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| LIVESTYLE - HUNDEBEGLEITER | ||||
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Das äußere
Erscheinungsbild und die typischen Charaktereigenschaften dieser Hunde
sind deshalb geprägt von den hohen Anforderungen, die damals an Arbeitshunde
gestellt wurden. Immer wieder wird eine angebliche Verpaarung mit Dingos
bei australischen Hunden angegeben. Das Erscheinungsbild
des Australian Cattle Dog stellt einen kräftigen, kompakten und symmetrisch
gebauten Gebrauchshund dar, der die Fähigkeit und den Willen hat,
die ihm zugewiesene Aufgabe zu erfüllen. Fellfärbung: Einfarbig
rot oder blau, durchsetzt mit weißem Stichelhaar, Abzeichen an Brust,
Pfoten und Kopf (black-and-tan). Stockmaß: 43-48cm bei Hündinnen
/ 46-51cm bei Rüden, Gewicht: Zwischen 14 und 24 kg. Ihre mittlere
Größe und ihre muskulöse Statur befähigen diese Hunde
zu ausdauerndem und Der Australian
Cattle Dog braucht eine sehr konsequente, aber gerechte Erziehung. Der
ACD hat eine gute Auffassungsgabe und ist sehr gelehrig. Er hat ein ausgeprägtes
Selbstbewusstsein, Rüden beanspruchen grne die Rudelführung
für sich und können recht dominant sein. Generell lebt der Cattledog
seine Emotionen stärker aus, wie andere Hunderassen. Er hat sich auf das Greifen von Rindern am Hinterbein spezialisiert (Fersenbeisser, zu Englisch "Heeler"). Der Australian Cattle-Dog ist sehr bewegungsfreudig und eignet sich daher für Agility, den Schutzhundesport, die Rettungshundearbeit, als Reitbegleithunde, als Fährtenhunde, als Therapiehunde und natürlich als Treibhunde. Am liebsten ist er den ganzen Tag bei seinem Chef!
Obwohl er
als Hütehund allem Fremden zuerst misstrauisch gegenüber steht,
kann er sich auch perfekt in eine Hausgemeinschaft integrieren und ist
dort ein durchweg angenehmer Mitbewohner. Äußerlich fällt der Aussie meist durch sein sehr vielfältiges und sehr individuelles Erscheinungsbild auf. Er sollte aber auf keinen Fall als Modehund angesehen oder gar angeschafft werden, sondern ist vorrangig ein Hund der zum Arbeiten gezüchtet wurde.
Man sollte sich also vor dem Kauf eines Aussies genau überlegen was für einen Hund man sucht und ob man dem Aussie wirklich gerecht werden kann. Wie bei jedem anderen Hund ist der frühe soziale Kontakt zu Menschen und Tieren eminent wichtig für das spätere Wesen des Hundes. Macht man schon seinen Welpen langsam mit seiner Umwelt bekannt so wird sich auch der erwachsene Hund in dieser Umwelt sicher bewegen und wird zum allseits gerne gesehenem Gast. Hat der Aussie seinen seinen Besitzer einmal als Rudelführer akzeptiert wird er alles daran setzen es seinem Menschen immer Recht zu machen. Das Fell eines Aussies ist mittellang und ausgesprochen pflegeleicht & witterungsfest. Bei manchen Aussies ist die Unterwolle im Fell sehr ausgeprägt. Deshalb sollten sie mindestens 1-2 mal pro Woche gebürstet werden. Kein Aussie gleicht einem anderem - durch die verschiedenen Farben und Abzeichen ist jeder Hund ein Unikat. Der Rassestandard erlaubt folgende Farben: Black
Merle x Merle Anpaarungen können zu schweren genetischen Defekten führen und sind daher in Deutschland verboten. Ein weiteres Merkmal der Aussies ist die natürlich angeborene Kurzschwänzigkeit, d.h. die Hunde haben entweder überhaupt keine Rute oder nur eine kurze Stummelrute. Die laut US-Rassestandard kupierten ( docked ) oder mit natürlicher Stummelrute (nbt = natural bobtai ) vorkommenden Hunde, werden deshalb in Zukunft mit verschiedensten Rutenlängen zu sehen sein. Seit dem 01.06.98 ist in Deuschland auch das Kupieren der Ruten laut Tierschutzgesetz verboten. Seit Anfang 2002 gibt es in Deutschland auch ein Ausstellungsverbot für Hunde die nach dem 01.06.1998 kupiert wurden. Dies alles erklärt warum man in den letzten Jahren vermehrt Aussies mit langen Ruten sieht. Erlaubte Augenfarben sind: Brown: (
bernstein - dunkelbraun )
Blue: ( wasser
bis himmelblau ) Auch Kombinationen der oben aufgeführten Farben sind nicht ungewöhnlich. Man nennt das dann flecked oder marbled eyes. Pigmentierung: Nasen, Augenlider und Lippen müssen entsprechend der Fellfarbe pigmentiert sein, das bedeutet: black &
blue merle = schwarze Pigmentierung Körpergröße: Hündinnen
zwischen 46 und 53 cm Gebiss: Der Aussie muss ein vollständiges Scherengebiss mit gesunden weissen Zähnen aufweisen.
Alle die sich für einen Aussie interessieren, jedoch noch nie vorher einen Hund (Hütehund) hatten, müssen sich über die Verantwortung klar werden, die sie beim Kauf eines Aussies übernehmen. Der Aussie ist alles andere als ein Schosshund oder eine "Couch Potatoe". Informieren Sie sich bitte ausführlich bei seriösen Züchtern und Aussiebesitzern um ganz sicher zu sein das Sie den Anforderungen, die ein Aussie an Sie stellt, gerecht werden zu können. Diese Rasse
wurde erst 1996 von der internationalen kynologischen Vereinigung FCI
anerkannt und wird somit auch hierzulande immer populärer. |
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